CDU Gemeindeverband Stuhr

CDU-Ratsfraktion: Hallenzeiten in Stuhr ganzheitlich betrachten

Debatte über neue Sporthalle muss alle Vereine und Schulen in Stuhr einbeziehen

Die CDU-Ratsfraktion begrüßt die aktuelle Debatte über die Hallenzeiten und die Sportinfrastruktur in der Gemeinde Stuhr. Angestoßen wurde diese insbesondere durch den Wunsch des FTSV Jahn Brinkum nach einer neuen Halle, die den Anforderungen für Turnen, Gymnastik und Tanz gerecht wird.

„Der Bedarf des FTSV Jahn Brinkum macht deutlich, dass wir uns grundsätzlich mit der Frage beschäftigen müssen, welche Hallenzeiten in Stuhr tatsächlich benötigt werden“, erklärt Finn Kortkamp als Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. „Dabei darf der Blick jedoch nicht nur auf einen Verein oder einen einzelnen Ortsteil gerichtet werden. Wir haben ein vielfältiges Sportangebot in Stuhr, getragen von vielen Sportvereinen mit ihren zahlreichen Sparten. Die Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur muss daher von allen Vereinen gemeinsam mit der Gemeinde besprochen werden.“

Aus Sicht der CDU sollte deshalb in der neuen Wahlperiode eine grundsätzliche und gemeindeweite Betrachtung des Hallenbedarfs erfolgen. Dabei müsse zunächst eine belastbare Bestandsaufnahme vorgenommen werden: Welche Hallenzeiten stehen derzeit zur Verfügung? Wie werden diese genutzt? Wo bestehen Engpässe und welche zusätzlichen Bedarfe gibt es – sowohl bei den Vereinen als auch bei den Schulen? 

„Wir brauchen Klarheit darüber, wo die Kapazitäten heute stehen und wie sie künftig aussehen müssen“, so Kortkamp weiter. „Nur auf dieser Grundlage können wir sinnvoll entscheiden, ob, wo und in welcher Form zusätzliche Sportinfrastruktur erforderlich ist.“

In diesen Prozess müssten alle Sportvereine und die Schulen in Stuhr eingebunden werden. Ziel müsse es sein, gemeinsam Prioritäten zu entwickeln und eine langfristige Perspektive für den Sport in der gesamten Gemeinde zu schaffen.

Denn der Bau, die Sanierung und die Unterhaltung von Sporthallen und Sportplätzen sind mit einem erheblichen finanziellen und organisatorischen Aufwand verbunden. Umso wichtiger sei es, sich regelmäßig mit der Frage auseinanderzusetzen, wie die vorhandene Infrastruktur genutzt wird und wo Veränderungen notwendig sind.

„Sportstätten sind ein wichtiger Bestandteil unserer kommunalen Infrastruktur. Deshalb gehört auch die Frage, wie wir diese Infrastruktur weiterentwickeln und möglichst vielen Menschen zugutekommen lassen, regelmäßig auf die politische Tagesordnung“, betont Kortkamp.

Die aktuellen Überlegungen des FTSV Jahn Brinkum könnten dabei ein wichtiger Anlass sein, die gesamte Sportlandschaft der Gemeinde in den Blick zu nehmen.